Bündnis 90 - Die Grünen

Kreisverband Neumarkt i.d.OPf.


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Kettenreaktion gegen Atomenergie

Plakat zur Kettenreaktion

Grüne und SPD organisieren gemeinsam eine Menschenkette für den Ausstieg aus der Atomenergie


Neuer Ortsverband Pyrbaum wird gegründet!

Plakat zur Neugründung des Ortsverbands Pyrbaum


Sepp Daxenberger beim "Sammüller"

Über 100 Bäuerinnen und Bauern und viele Bürgerinnen aus dem Landkreis Neumarkt und Umgebung kamen zu der Veranstaltung "Die Zukunft der bayerischen Landwirtschaft" in den Berggasthof Sammüler nach Neumarkt.

MdL und Fraktionssprecher von Bündnis 90 Die Grünen im bayerischen Landtag, Sepp Daxenberger hielt vor gespannten und interessierten Besuchern einen umfassenden Vortrag auch über allgemeine gesellschaftliche Themen, wie Bildung, Soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit auf allen politischen Feldern. Er ging aber ebenso auf den neuen grünen Gesellschaftsvertrag ein und das grüne Wirtschaftsförderprogramm für Kleinbetriebe und den Mittelstand.

Das größte Thema war aber die Agrarpolitik. Daxenberger machte den Anwesenden unmißverständlich klar, wohin der Weg, ohne eine starke grüne Bundestagsfraktion geht. Der Weg die Industrialisierung der Landwritschaft in Deutschland ist von der Union, der FDP und auch Teilen der SPD praktisch beschlossene Sache. Die Landwirte werden zu Rohstoffliferanten degradiert und in wirtschaftliche Abhängikeit zu den großen Nahrungsmittelkonzernen, den Saatgutkonzernen und den Großmolkereine gebracht, wo sie jede Freiheit verlieren und nicht mehr frei entscheiden können, was und wie auf ihrem eigenen Grund und Boden angebaut wird. Die Großkonzerne diktieren die Preise.

Gesunde, gentechnikfreie Nahrungsmittel können aber nur mit einer bäuerlichen Landwirtschaft produziert werden. Große Agrar- und Lebensmittelkonzerne wollen nur den Profit, so Daxenberger.

Sepp Daxenberger nennt drei Lösungswege als Ausweg aus der Krise:

1. Auf Europäischer Ebene muss ein zuverlässiges Steuerungsinstrument für die Milchmenge eingeführt werden.

2. Auf nationaler Ebene muss die Saldierung abgeschafft werden, damit Milchüberschüsse auf der einen Seite, nicht mit Mindermengen verrechnet werden können.

3. Es braucht einen bayerischen Sonderweg, um die familiäre bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten, damit die Kulturlandschaft Bayerns, auf die die CSU so stolz ist erhalten werden kann und so die Schöpfung bewahrt werden wird.

In Bayern brauchen wir eine Qualitätsoffensive, so Sepp Daxenberger.

Es folgte eine lange und ausführliche Diskussion, auch zum Thema Blauzungenkrankheit und wie Landrat Löhner mit den "Impfverweigerern" umgeht. Löhner hat ja schon Konten von einer Bäuerin sperren lassen und hohe Zwangsgelder angedroht.

Daxenberger: Löhner muss laut Staatsregierung "Sanktionen" ausprechen. Aber: Er könnte auch einen "freundlichen" Mahnbrief rausgeben und 20 oder 50 Euro Buße verlangen. Im Gesetz stehe nämlich nicht drin, wie hoch die Sanktionen sein müssen.

Sepp Daxenberger


Besuch von Thomas Gambke

Bild vom Besuch von Thomas Gambke

Personen von rechts nach links:
Dr. Roland Schlusche (grüner Kreisrat und Kreisvorsitzender), Frau Knipfer, Stefan Schmidt (grüner Bezirksvorsitzender), Frau Wittig, Dr. Thomas Gambke (grüner Listenkandidat Plaz 8), Herr Knipfer, Gabriele Bayer (Grüne Kreisvorsitzende)


Podiumsdiskussion mit Oberpfalzsprecher Stefan Schmidt

Für die Wiedereinführung der Steuerbegünstigung von reineniokraftstoffen gegenüber fossilen Energieträgern machte sich der Bezirksvorsitzende Stefan Schmidt bei der Podiumsdiskussion der Juraps GmbH in Neumarkt stark. Das kleine Unternehmen hatte die im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen, weil die Ölmühle in Folge der vorzeitigen Steuereinführung gegenüber den großen Mineralölkonzernen und fossilen Energieträgern kaum mehr lebensfähig ist.

Schmidt warf der großen Koalition vor, das Vertrauen der rund 600 Ölmühlen in Deutschland verspielt zu haben. Biokraftstoffe seien im Verkehrsbereich als Ergänzung zu mehr Effizienz und weniger Verbrauch eine notwenige Komponente der kommenden Jahre, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Die hierfür eingeführten Kraftstoffquoten würden lediglich den großen Mineralölkonzernen nützen, während das 2. Standbein der regionalen Landwirtschaft verloren ginge. Gerade vor dem Hintergrund, dass auch das Nebenprodukt bei der Ölproduktion im Landkreis, Rapskuchen, durch Verfütterung im regionalen Wirtschaftskreislauf bliebe, seien kleine Ölmühlen wichtig, so Schmidt.

Um gegenüber den fossilen Energieträgern konkurrenzfähig zu bleiben, schlug Schmidt vor, die Besteuerung künftig an die Entwicklung des Rohölpreises zu koppeln.

Bilder von der Podiumsdiskussion


Podiumsdiskussion mit MdB Elisabeth Scharfenberg

Bilder von der Podiumsdiskussion zur Pflege

Pressemitteilung zur Podiumsdiskussiun als PDF


Barbara Lochbihler, EU-Kandidatin der Grünen, besucht Neumarkt

Die scheidende Generalsekretärin von Amnesty Deutschland zu Besuch in Neumarkt

Barbara Lochbihler ist die bayerische Kandidatin für die Europawahl am 7. Juni.

Auf dem Programm standen ein Gespräch mit Landrat Löhner und ein Besuch im Bürgerhaus in Neumarkt. Themen waren die wachsende Armut im Landkreis, die Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund, aber auch die zunehmenden Existenzprobleme der Bauern in Bayern. Die Bäuerliche Kultur in Bayern ist durch die derzeitige Politik existenziell gefährdet, so Lochbihler. Lochbihler sieht hier ein deutliches Menschenrechtsproblem. Der Bauernverband in Bayern hat die Landwirte viele Jahrezente "in die falsche Richtung beraten". Nur noch ein Paradigmenwechsel in der Landwirtschaftspolitik, so wie ihn Renate Künast für Deutschland angebahnt hatte, könne aus der Krise helfen. Die Bauern haben das Vertrauen in die CSU verloren, so Lochbihler.

Ein andres Thema war die Entwicklung von Strukturen, die mehr Bürgerbeteiligung fördern. Als ebenso wichtig wurde aber der neue Grüne Gesellschaftsvertrag, "der new green deal" erachtet. Mehr Investition in energetische Gebäudesanierung, Energieeffizienz, Energiesparen und Erneuerbare Energien könnten gemeinsam mit einem Investitionsprogramm in Bildung, Erziehung und Pflege zu Millionen von Arbeitsplätzen in ganz Europa führen. Arbeitsplätze, die Steuereinnahmen, Sozialeinnahmen und letzlich auch selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben sichern. Bezahlbare Energie für alle Menschen muss in den Fokus rücken. Der Verbraucherschutz spielte aber bei den Gesprächen eine ebenso bedeutsame Rolle. Die große Mehrheit der Bürger in Bayern, Deutschland und in ganz Europa wollen keine Gentechnik auf dem Acker und in der Nahrung. Grüne Gentechnik gilt es in ganz Europa zu verhindern, so Lochbihler.

Barbara Lochbihler


Bütikofer besucht Poraver in Postbauer-Heng

Grüne informieren sich über Energiesparen mit Glasabfall

Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender der Grünen, Ingeborg Hubert, Bezirksrätin, Dr. Roland Schlusche, Direktkandidat für den Landtag, Gabriele Bayer, Direktkandidatin für den Bezirk, und Stefan Schmidt, Bezirksvorstand informierten sich bei einem Besuch der Firma Poraver in Postbauer-Heng über die Möglichkeiten des Energieeinsparens mittels Blähglas. Faszinierend für Grüne ist natürlich immer, wenn aus Abfall hochwertiges Wirtschaftsgut entsteht und Kreisläufe nachhaltig geschlossen werden.

Die international agierende Firma Poraver in Postbauer Heng war Besuchsstation des Bundesvorsitzenden Reinhard Bütikofer mit den Kandidaten der Grünen für die Landtags- und Bezirkstagswahl in der Oberpfalz. Besonders fasziniert hat die Grünen, dass aus Abfallglas, das auf der Deponie landen würde, ein hochwertiges, umweltfreundliches Dämmmaterial aus Blähglas hergestellt wird. Dieses Blähglas kann in Mörtel, Putz, Fliesenkleber, usw. eingearbeitet werden. Es kann aber ebenso als lose Schüttung bei der Renovierung von Altbauten in Feldböden zur Dämmung eingebracht werden.

Als hervorragende Dämmung kann das Blähglas auch für Erdwärmespeicher aus Wasser und Kieselsteinen eingesetzt werden. Dafür werden Erdgruben ausgehoben, Das Blähglas wird hierfür in Folien eingebracht und die Grube damit isoliert. Dann werden die Steine und das Wasser eingebracht und alles gut mit Blähglas gedämmt und verschlossen. Anschließend wird während des Sommers mit Sonnenenergie das Wasser-Gesteingemisch stark erhitzt. Im Laufe des Winters kann dann die gespeicherte Energie mittels einer Wärmepumpe zur Beheizung von Wohngebäuden oder auch kommunalen Gebäuden benutzt werden.

Die Firma Poraver forscht mit seinem Innovations-Team ständig an neuen Anwendungsgebieten für das in unterschiedlichen Größen hergestellte Blähglas. Die Grünen werten diese Form der Wertschöpfung aus Abfallglas als zukunftsorientierten Umgang mit Rohstoffen.

In einem Gespräch mit der Direktkandidatin für die Bezirkswahl Gabriele Bayer, die in Postbauer-Heng seit über 20 Jahren wohnt, wurde eine Informationsveranstaltung für die Bürger in Postbauer-Heng in der Firma Poraver ins Auge gefasst, da viele Bürger Interesse über das Herstellungsverfahren signalisiert haben.

05. Sept. 2008

Bundesvorsitzender Reinhard Bütikofer bei der Firma Poraver in Postbauer-Heng


Grüne gut im Rennen

Die Grünen im Landkreis konnten sich auf der Aufstellungsversammlung des Bezirks für die Landtags- und Bezirkstagswahlen gut positionieren.

Dr. Roland Schlusche, der als Direktkandidat für die Landtagswahl für den Stimmkreis 303 nominiert wurde konnte seinen angestrebten zweiten Platz auf der Grünen Liste für die Landtagswahl souverän verteidigen. In seiner Bewerbungsrede bekräftige er die Bedeutung des ernst gemeinten Verbraucherschutzes, die Wichtigkeit des Atomausstieges, erläuterte die Dringlichkeit der Förderung der Ökologischen Landwirtschaft.

Johann Schmid, Sprecher Grüne Jugend Neumarkt, der vor wenigen Tagen seine Volljährigkeit feierte, konnte sich auf Platz vierzehn der Landtagsliste positionieren.

Gabriele Bayer, Direktkandidatin der Grünen für den Bezirkstag konnte sich ebenfalls auf dem dritten Platz behaupten. Sie machte in ihrer Bewerbungsrede deutlich, wie wichtig es auf Bezirksebene ist, tragfähige Strukturen zu fördern, die es den Familien ermöglichen, selbst bestimmt und autonom die wichtigste aller Aufgaben für die Gesellschaft und den Staat erfolgreich zu erfüllen. Die Erziehung der Kinder, die sie zu glücklichen, gesunden, verantwortungsbewussten und leistungsfähigen Menschen macht.

Sigrid Steinbauer-Erler konnte, nachdem alle Direktkandidaten positioniert waren, Platz elf verteidigen.


Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl wurden am 15. April 2008 nominiert

Der Kreisvorsitzende Dr. Roland Schlusche, Stadtrat in Velburg, wird als Direktkandidat für die Landtagswahl im Herbst antreten. Die Kreisvorsitzende Gabi Bayer wurde für die Bezirkstagswahl als Direktkandidatin nominiert. Beide wurden einstimmig gewählt.

Auf der Oberpfalz-Liste der Grünen für den Landtag wird Johann Schmid und für den Bezirkstag Sigrid Steinbauer-Erler ins Rennen geschickt.

Wir freuen uns wieder auf einen engagierten Wahlkampf und die tatkräftige Unterstützung der Wähler im Landkreis.

Ihre Grünen im Landkreis Neumarkt


Ausflug 2007

Bei schönstem Sonnenschein unternahm der Kreisverband seinen diesjährigen Ausflug nach Regensburg. Bei einer Stadtführung erhielten die Neumarkter Einblicke in die lange Stadtgeschichte Regensburgs.
Besucht wurden unter anderem der Dom, Haidplatz, das Porta Praetoria, das Goliathhaus und die Steinerne Brücke. Anschließend tauschte sich der Kreisverband mit den Parteifreunden aus Regensburg aus.
Regensburgs Kreisvorsitzende Ingeborg Hubert berichtete von aktuellen politischen Diskussionen in Regensburg, z. B. die Problematik der Stadthalle und der Sallerner Regenbrücke. Hinsichtlich der Steinernen Brücke erklärte Hubert, dass dort über eine Ersatzbrücke für die ÖPNV-Verbindung Richtung Stadtamhof und Lappersdorf nachgedacht werde.
Besuche im Biergarten und im Café bieteten viele Gelegenheiten, politische und persönliche Gedanken auszutauschen, bevor sich die Delegation wieder auf dem Heimweg machte. Per Zug - versteht sich.

Die Neumarkter Grünen in Regensburg


Bei Ihrem zweitägigen Besuch der Oberpfalz besuchte die bayerische Landesvorsitzende von Bündnis90/ Die Grünen, Theresa Schopper auch das Bioenergiedorf Engelsberg und das Umweltpädagogische Haus am Habsberg.

In Engelsberg ließ sich die grüne Delegation von Lauterhofens Bürgermeister Peter Braun und dem Bauhofleiter Willi Locker die dortige Hackschnitzelheizung zeigen, die seit einigen Monaten die rund 110 Bürger des Orts mit Wärme versorgt. Braun freute sich über den Besuch der Grünen, der auch begleitet wurde von Bezirksrätin Ingeborg Hubert, Kreisrätin Johanna Stehrenberg und den Mitgliedern der Kreisvorstandschaft Dr. Roland Schlusche und Stefan Schmidt. Gerne gebe man die Erfahrungen mit solchen Projekten auch weiter, um die Möglichkeiten und Probleme auch für andere Orte aufzeigen zu können. Eine große Rolle habe es in Engelsberg natürlich gespielt, dass die Anwohner viel Eigenleistung erbracht hätten, um den Bau auf die Beine stellen zu können. Nur so habe man das Projekt auch finanziell schultern können.

Bauhofleiter Locker stellte dann die Anlage vor, in der die Bauern Hackschnitzel aus ihren eigenen Wäldern anliefern und dafür auch eine Vergütung bekommen. Die Hackschnitzel werden schließlich mit einer hocheffektiven Anlage verbrannt und mittels Fern- bzw. Nahwärmeleitungen an die einzelnen Haushalte geliefert. Schopper zeigte sich sehr erfreut über das hohe Engagement der Bürger. Die Verwirklichung in Engelsberg entspreche genau dem, was man sich auch für andere Orte wünsche. Denn bei der Verbrennung werde nur Kohlendioxid freigesetzt, das vorher von den Bäumen gebunden wurde. Bürger würden sich unabhängig von großen Energiekonzernen machen und mit dem Einsatz der Rohstoffe aus den eigenen Wäldern könnten die Anwohner auch einiges an Geld sparen.

Im Haus am Habsberg wurde die Delegation von Werner Thumann dann um und in das Umweltpädagogische Zentrum geführt. Auch hier konnten die vielen positiven Aspekte des Hauses in Augenschein genommen werden. Ein abschließender kurzer Besuch der Wallfahrtskirche am Habsberg und des Jugend- und Tagungshauses, das auch für Übernachtungen der Besucher des Umwelthauses genutzt werden könne, rundete den Besuch Schoppers ab.

Theresa Schopper

Theresa Schopper


MdL Maria Scharfenberg

Maria Scharfenberg, MdL, war als Festrednerin zum Hafenfest in Mühlhausen/Bachhausen eingeladen. Sie hielt am Sonntag, 01.07.2007 nach der Begrüßung der Anwesenden eine Rede zum "energiepolitischen Frühschoppen". Den Text der Rede im pdf-Format: hier klicken


Unser Infostand zum Klimawechsel

Unser Infostand zum Klimawechsel: An Passanten wurde die aktuelle Ausgabe der Klimazeitung von Bündnis 90 / Die Grünen "Klimazeit" verteilt. Neben allgemeiner Aufklärung zur drohenden Klimakatastrophe enthält die "Klimazeit" auch wichtige Tipps, wie jeder Einzelne durch Energiesparen seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und dabei auch noch Geld sparen kann.